Seat-Tochter stellt erstes E-Auto vor

Seat-Tochter stellt erstes E-Auto vor

Cupra setzt bei seinem E-Fahrzeug auf spannende Formen und Fahrspaß. Dafür opfern die Spanier auch gerne ein bisschen Platz. Was hat das Modell auf Basis des VW-Baukastensystems zu bieten?

Als vierte Marke im VW-Konzern hat sich die Seat-Tochter Cupra aus dem sogenannten Modularen E-Baukasten (MEB) von Volkswagen bedient und ihr erstes reines Akku-Auto konstruiert. Das soll unter dem Namen Born im September in den Handel gehen, wie Seat mitteilt. Passend zum sportlichen Anspruch der Marke ist der Cupra Born das bislang schnittigste MEB-Auto in der Konzernfamilie: Er ist etwas flacher als die Schwestermodelle VW ID3, Skoda Enyag oder Audi E-tron Q4 und deutlich dynamischer gezeichnet.

In der Länge kommt der Born auf nur 4,32 Meter. Der Radstand ist zwar mit 2,77 Metern so groß wie beim ID3, doch bietet der Born innen etwas weniger Platz. Der Kofferraum ist mit 385 Litern allerdings identisch. Den Antrieb kennt man ebenfalls aus dem Baukasten. Dabei bietet Cupra für den Born drei Batterien mit Nettokapazitäten von 45, 58 oder 77 kWh, mit denen im WLTP-Zyklus Reichweiten zwischen 340 und 540 Kilometern möglich sein sollen. Geladen wird im besten Fall mit 125 kW, sodass unter idealen Bedingungen in sieben Minuten der Strom für 100 Kilometer fließt und der Akku in 35 Minuten von 5 auf 80 Prozent geladen werden kann.

Anders als die Konzerngeschwister gibt es den Born nach aktuellem Datenstand ausschließlich mit Heckantrieb und damit nur mit einem Motor. Der hat beim Basismodell 110 kW/150 PS und kann gegen Aufpreis mit 150 kW/204 PS bestellt werden. Dann hebt Cupra auch die Höchstgeschwindigkeit von 160 auf 180 km/h an.

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