Wieder tödlicher Tesla-Crash: Getöteter Familienvater postete Autopilot-Videos

Wieder tödlicher Tesla-Crash: Getöteter Familienvater postete Autopilot-Videos

Bei einem tödlichen Unfall mit einem Tesla stirbt der Fahrer des E-Autos. Zwei weitere Menschen werden bei dem Crash schwer verletzt. War der Autopilot schuld?

Fontana (Kalifornien) – In den USA ist es zu einem weiteren tragischen Tesla-Unfall gekommen. Laut einem TV-Bericht des Fernsehsenders „abc7“ wurde dabei der Fahrer eines Tesla* Model 3 getötet. Er raste mit seinem Elektroauto auf der Interstate 210 etwa 80 Kilometer östlich von Los Angeles im San Bernardino County gelegenen Fontana in einen quer liegenden, umgekippten Lastwagen. Der Fahrer des Sattelschleppers und ein weiterer Autofahrer wurden bei dem fatalen Crash schwer verletzt. Die zuständige Polizeibehörde untersucht den Unfall. Noch ist sich die California Highway Patrol allerdings nicht sicher, ob der Tesla-Autopilot vor dem tödlichen Zusammenstoß aktiviert war. Social-Media-Posts des Tesla-Fahrers legen dies allerdings nahe. Zuletzt war der E-Auto-Branchenführer von Tech-Milliardär Elon Musk (49)* mehrfach deswegen in die Kritik geraten.

Deren Hauptangriffspunkt: Bereits mittelfristig soll der Tesla-Autopilot das vollständig automatisierte Fahren der E-Autos möglich machen. Bislang dient die Funktion „Full Self Driving“ (FSD; dt.: „vollständig autonomes Fahren“) jedoch lediglich der Fahrassistenz – auch wenn der wohlklingende Name etwas ganz anderes vermittelt. Kritiker machen dafür auch die in ihren Augen irreführende Kommunikation des Unternehmens sowie die vollmundigen Ankündigungen von Tesla-Boss Elon Musk verantwortlich. Der bei dem Unfall in Fontana getötete Familienvater Steven H. veröffentlichte auf seinen Social-Media-Kanälen auch mehrere Beiträge, in denen er sich freut, dass das Model 3 ohne menschliche Hilfe fährt. Videoclips zeigen, wie der 35-Jährige, ohne die Hände am Lenkrad oder die Füße auf den Pedalen zu haben, mit seinem Elektroauto auf der Autobahn unterwegs ist.

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