Sportlich, Sportlich: Mercedes AMG C 63

Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) 2015

Auf der IAA in Frankfurt wird Mercedes neben dem C-Klasse Coupé auch den AMG C 63 Coupé vorstellen. Diesen wird es auch in der Version C 63 S geben. Wie auch beim AMG GT wurde der 4,0-Liter-V8-Biturbo verbaut, der im C 63 476 PS und im C 63 S 510 PS leistet. Von Null auf Hundert geht es mit dem C 63 S in nur 3,9 Sekunden. Wer soviel Zeit hat, kann es bei 4,0 Sekunden mit dem C 63 „langsamer“ angehen.

Im Vergleich zur Standard C-Klasse ist das AMG C 63 Coupé breiter. Vorn ist ein Zuwachs von 64 und hinten von 66 Millimeter zu verzeichnen. Auch die Radhäuser sind breiter und dank der typischen AMG-Schweller und -Schürzen zeigt sich die Karosserie recht sportlich. Nicht ohne Grund wirbt Mercedes beim AMG C 63 mit dem Spruch „sportlichste C-Klasse aller Zeiten“.

Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé (C 205) 2015

Damit sich das auch beim Fahrgefühl bemerkbar macht, wurde das Fahrwerk neu abgestimmt. Die Spur ist 25 Millimeter breiter, die Radträger sind neu und die Hinterachse ist mit einem mechanischen Sperrdifferenzial ausgestattet. Das soll für mehr Sicherheit beim Bremsen in höheren Geschwindigkeiten sorgen. Auch die ESP, die dreistufige Fahrdynamikkontrolle wurde angepasst. Wer möchte, kann sich auch Performance-Sitze einbauen lassen. Diese liegen wesentlich tiefer und sollen einen besseren Seitenhalt gewährleisten.

Bei 250 km/h ist aufgrund der elektrischen Begrenzung Schluss, es sei denn man investiert in das AMG Driver’s Package. Dann kann man nämlich bis zu 290 km/h fahren. Die Siebengang-Automatik-Schaltung verfügt über eine nasse Anfahrkupplung, wodurch die Schaltwege verkürzt werden sollen. Schon im März des nächsten Jahres will Mercedes das AMG C 63 Coupé zu den Händler schicken. Die Einstiegspreise liegen bei 76.000 Euro bzw. 84.000 Euro für die C 63 S Version.

Bilder: © Daimler