Zu viel Power für den Amtsschimmel: Koenigsegg Agera One:1

Koenigsegg Agera One 1_2014_01

Was macht man, wenn man sein neues Auto, auf das man sicher lange und sehnsüchtig gewartet hat, zulassen will, aber dann feststellt, dass es zu viel Power für den Amtsschimmel hat? Kurz ins Schwitzen kam jetzt der neue Besitzer eines Koenigsegg Agera One:1, aber nach kurzem Überlegen konnten ihm die Beamten dann doch noch die begehrten Papiere für die 1.005 kW starke Waffe.

Da soll mal noch einer sagen, die deutschen Beamten sind unflexibel und verstecken sich nur hinter ihren Paragraphen und ihren Vorschriften. Von der Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der Zulassungsstelle konnte sich jetzt ein Düsseldorfer überzeugen, der seinen Koenigsegg Agera One:1, den ersten in Deutschland überhaupt, zulassen wollte. Zuerst sah alles danach aus, als hätte die Waffe auf vier Rädern mit 1.005 KW zu viel Power für den Amtsschimmel, denn im eigentlichen Feld, in dem in den Fahrzeugpapieren die Leistung eingetragen wird, sind nur drei Ziffern vorgesehen. Wenn man dann aber mehr als 999 KW hat, wird es knifflig. Die Beamten fanden aber schnell eine Lösung, wie Zulassungsstellenleiter Peter Keulertz gegenüber autobild.de bestätigte. Schnell einen Vermerk in das eigentliche Feld P.2, das nur für drei Ziffern vorgesehen ist, gemacht und dann die 1005 kW in das Feld 22 eingetragen, wo sonst die technischen Besonderheiten eines Fahrzeuges vermerkt werden. Da sage mal einer, die deutschen Beamten könnten nicht flexibel sein. Aber ihr habt da ja sicher auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht, oder?

Bilder: © Koenigsegg